Samstag, 20. Oktober 2012
Stranded without love^^
Gestern abend gleich nach dem unglaublichen Konzert in Berkeley Richtung Süden aufgebrochen. Bob hat es wieder einmal versäumt ein Stück vom neuen Album zu spielen. Er scheint Tempest offensichtlich nicht zu mögen, sogar bei Desolation Row, das im übrigen großartig war, hat er die Strophe mit der Titanic weggelassen :D Aber wie gesagt, das Konzert war fantastisch und mein Höhepunkt war "Shelter From The Storm"! So intensiv habe ich es noch nie gehört, alles passte: Bob´s Gesang, das Zusammenspiel der Band, kein Wunder, dass der Funke sofort ins Publikum übersprang. Zu mir hatte der es auch nicht weit. Dank meinem kalifornischen buddy Gary hatte ich einen tollen Platz im Pit vor der Bühne, Reihe 11, nah genug dran, und der Vorteil gegenüber der 1. Reihe wie bei den beiden Konzerten in San Fransisco: der Sound ist an Dynamik nicht mehr zu toppen! Ha, und außerdem konnten einem die Spiegel nichts anhaben!
Auf dem Freeway durch Oakland mal wieder gemerkt, wie groß die Entfernungen hier sind. So dauerte es ganze 2 Stunden bis ich die Bay area hinter mich gebracht hatte, und dann nichts wie auf den Highway 1. Nach einer weiteren Stunde dann den Wagen auf einem kleinen Parkplatz oberhalb des Pazifics geparkt. Der Sturm und das Wellengerausche haben mich schnell ins Reich der Träume befördert. Dennoch gerädert aufgewacht, der alte Fehler: statt zu wechseln auf der Fahrerseite gepennt mit der Folge von eingeschlafenen Beinen, danke ans Lenkrad meines Dodges :(
Hammermäßiges Wetter am Morgen, nicht kalt, aber keine Sonne, die ganze Küste in Nebelschwaden versteckt, irgendwie eine Fahrt durch die Twilight Zone. Wie geschaffen für meine heutige Stimmung.
Unterwegs einmal typisch amerikanisches Frühstück, also Cheese-Omlette mit Jalapeno peppers, yummy! Weniger yummy mal wieder diese Brühe die sich hier Kaffee schimpft, egal, irgendwie runtergeschüttet das Zeugs!
Klischees wurden auch bedient: Surfer auf den Wellen, See-Elefanten am Strand, mittags Burger über offenem Feuer gegrillt, und oh Wunder: das billigste Motel auf der Reise in San Simeon entpuppt sich als prima Unterkunft mit Hallenbad, Whirlpool, sauberem Zimmer und Flatscreen. Ach ja, und natürlich kostenloses Wlan!!! Okay, das war´s für heute, Bilder baue ich später noch ein, jetzt erst mal eine Dose Bier, und zack!
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